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06.09.2017

Bundestagswahl am 24. September 2017

Quelle: Der Bundeswahlleiter

 

Durchführung einer Representativen Wahlstatistik
und Auswahl des Wahlbezirks 00105 - Realschule

 

Bei der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag sollen repräsentative Sonderauszählungen über die Wahlbeteiligung und Stimmabgabe nach Geschlecht und Alter der Wahlbeteiligten erstellt werden. Sie dienen dem Informationsbedarf in vielen Bereichen unserer Gesellschaft.

 

Die Landeswahlleiterin hat der Durchführung der repräsentativen Bundeswahlstatistik 2017 in Durmersheim  im Urnenwahlbezirk 001-05, Wahllokal Realschule, Schulstr. 4 im Einvernehmen mit dem Bundeswahlleiter und dem Statistischen Landesamt zugestimmt.

 

Was dies im Einzelnen für die Wählerinnen und Wähler in diesem Wahlbezirk bedeutet, können Sie den nachfolgenden Ausführungen entnehmen:

 

Wahlgeheimnis und Datenschutz sind gewährleistet!

Oberster Grundsatz aller wahlstatistischen Erhebungen ist die Wahrung des Wahlgeheimnisses. Bei der Durchführung der repräsentativen Wahlstatistik ist eine Verletzung des Wahlgeheimnisses ausgeschlossen.

 

Die für diese besondere Auswertung verwendeten Stimmzettel enthalten lediglich einen Unterscheidungsaufdruck nach Geschlecht und sechs Altersgruppen. Wie bei jedem Stimmzettel sind keine personenbezogenen Daten wie Name, Anschrift oder Geburtsdatum enthalten.

 

Zur Ermittlung der Wahlbeteiligung werden die Wahlberechtigten und Wählerinnen und Wähler aus dem Wählerverzeichnis ausschließlich nach Geschlecht und zehn Altersgruppen ausgewertet.

 

Die Auswertung der Stimmzettel und die Auszählung der Wählerverzeichnisse ist organisatorisch strikt getrennt. Zum Schutz des Wahlgeheimnisses dürfen keine Ergebnisse für einzelne Stichprobenwahlbezirke veröffentlicht werden. Durch diese Maßnahmen ist sichergestellt, dass keinerlei Anhaltspunkte für die Stimmabgabe einer Einzelperson gewonnen werden können.

 

Was ist der Zweck der Wahlstatistik?

Die repräsentative Wahlstatistik dient dem Informationsbedarf in vielen Bereichen unserer Gesellschaft. Sie gibt Aufschluss über das Wahlverhalten verschiedener Bevölkerungsgruppen, und zwar über Wahlbeteiligung und Stimmabgabe nach Alter, Geschlecht und Bundesländern. Für die repräsentative Wahlstatistik werden Urnen- und Briefwahlbezirke durch eine mathematische Zufallsstichprobe ausgewählt. In den ausgewählten Wahlbezirken sind die amtlichen Stimmzettel mit einem Unterscheidungsaufdruck nach Geschlecht und Altersgruppe versehen. So können Daten über die Stimmabgabe der Wählerinnen und Wähler für die einzelnen Parteien nach Geschlecht und Altersgruppen ermittelt werden. Außerdem erfasst die repräsentative Wahlstatistik durch Auszählung der Wählerverzeichnisse der ausgewählten Wahlbezirke die Geschlechts- und Altersgliederung der Wahlberechtigten und ihre Beteiligung an der Wahl.

 

Wie werden die repräsentativen Wahlbezirke ausgewählt?

Bei der Bundestagswahl 2017 gibt es etwa 88.000 Wahlbezirke, darunter 73.500 Urnen- und 14.500 Briefwahlbezirke. Aus diesen Wahlbezirken werden für die repräsentative Wahlstatistik knapp 2.750 Stichprobenwahlbezirke zufällig ausgewählt.

 

Was wird erfasst?

Die Untersuchung der Stimmabgabe der Männer und Frauen für die einzelnen Parteien umfasst folgende sechs Geburtsjahres- bzw. Altersgruppen:

 

 

 Quelle: Bundeswahlleiter 2017

Zur Vereinfachung der Auszählung wird dem Aufdruck der betreffenden Altersgruppe nach Geschlecht ein Großbuchstabe beigefügt, also z.B. „A. Mann, 1989-1995“. Dieser Aufdruck ist jedoch keiner Einzelperson zugeordnet und lässt keinen Rückschluss auf die Stimmabgabe einzelner Personen zu!

 

Gesetzliche Grundlagen

Die rechtlichen Grundlagen für die repräsentative Wahlstatistik sind im Wahlstatistikgesetz geregelt. In den ausgewählten Urnenwahlbezirken liegt das Wahlstatistikgesetz zur Ansicht bereit. Das Wahlstatistikgesetz finden Sie auch im Internetangebot des Bundeswahlleiters unter www.bundeswahlleiter.de im Bereich „Bundestagswahlen“ unter „Rechtsgrundlagen“.

 

Wer wertet die Ergebnisse aus?

Die Daten aus der repräsentativen Wahlstatistik werden von den Statistischen Landesämtern und vom Statistischen Bundesamt ausgewertet. Die aus den Stichprobenbezirken gewonnenen Daten werden zunächst länderweise auf die Totalzahlen der Wahlberechtigten und Wählerinnen und Wähler hochgerechnet. Aus den hochgerechneten Länderergebnissen wird dann durch Zusammenfassung das Ergebnis für das Bundesgebiet ermittelt und für den Bund und die Länder veröffentlicht. Soweit einzelne Gemeinden für eigene Zwecke wahlstatistische Auszählungen durchführen, dürfen die Ergebnisse nur auf Gemeindeebene veröffentlicht werden.

 

Wo werden die Ergebnisse veröffentlicht?

Die Ergebnisse der repräsentativen Wahlstatistik liegen voraussichtlich etwas vier Monate nach dem Wahltag vor. Ausgewählte Daten stehen im Internetangebot des Bundeswahlleiters unter www.bundeswahlleiter.de als Download zur Verfügung.

 

 

Weitere Informationen können Sie auch im Merkblatt "Durchführung der repräsentativen Wahlstatistik" erhalten.