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20.09.2017

Schüler mit dem Umweltamt unterwegs

Leckerer Apfelsaft von der Wiesen

Direkt von den heimischen Streuobstwiesen in die Presse

Ein wahres Geschmackserlebnis war der frisch gepresste Apfelsaft für die Schulklassen aus Durmersheim.

Doch zunächst einmal mussten die Äpfel auf den heimischen Feldern und Wiesen gesammelt werden. An zwei Tagen waren - trotz des heftigen Sturms am Vortag  - sechs Klassen der Friedrichschule und Hardtschule mit Frau Weinerth vom Umweltamt der Gemeinde Durmersheim unterwegs, um die Äpfel (und einige Birnen) aufzulesen.

Eine ganz wichtige Erkenntnis war dann auch, dass ein Apfel nicht perfekt sein muss, um zu schmecken und, dass auch die "unansehnlichen" mit den Flecken und Dellen wertvoll waren.

Und so ganz nebenbei gab es einiges Wissenswerte über die Tierwelt der Streuobstwiesen zu erfahren: Wie man zu anderen Jahreszeiten die Apfel- und Birnbäume unterscheiden kann, wie überhaupt aus der Blüte der Apfel entsteht und wer ihn - außer den Kindern - noch lecker findet!

Obwohl in diesem Jahr die Frostnächte im Frühjahr fast die ganze Ernte zunichtegemacht hatten, kam doch so viel zusammen, dass wir die Apfelsaftaktion nicht absagen mussten.
 
Am nächsten Tag ging es - im strömenden Regen - zur Festhalle, wo Annette und Martin Schiller für den Vormittag ihr Natursaftmobil aufgebaut hatten. "Wo kommen die Äpfel rein" und "Wo kommt der Saft raus"? Aufgeregt und sehr interessiert stellten die Kinder eine Frage nach der anderen. Sogar die Zehntklässler des WHG schauten mit einer kleinen Apfelspende vorbei und wollten bei der Saftgewinnung zusehen.

Geduldig wurden alle Fragen beantwortet: "Zunächst kommt das Obst auf ein Förderband und die faulen Äpfel werden aussortiert" erklärte Martin Schiller, "dann wird das Obst über ein Förderband in die Presse transportiert, dort gewaschen und geschreddert." Auf der anderen Seite wird der frisch gepresste, naturbelassene Saft in ein Bag-in-Box System langfristig haltbar abgefüllt. Und natürlich konnten alle den Apfelsaft auch gleich probieren. "Hmmm, ist der lecker..." Nachdem nicht nur der Wissensdurst gestillt war, zogen die Kinder nass, aber zufrieden davon. Ihren jeweiligen Anteil an dem Apfelsaft bekamen sie anschließend in die Schule geliefert, wo er gerecht verteilt wurde.

 

Ein großes Kompliment an die Schulen, die sich trotz der widrigen Umstände nicht von der Aktion abhalten ließen und ein großes Dankeschön an die "Helfer" im Hintergrund: Dem Verein der Obst- und Gartenbaufreunde für die Suche nach privaten "Obstbaumspendern" und demjenigen, dessen Apfelbäumchen geerntet werden durften, dem Bauhof, der den Transport der Kisten und Säcke übernahm, Herrn Enderle, der uns Äpfel zur Verfügung stellte und vor allem Herrn Koffler-Haitz, der noch kurzfristig half, die passenden Grundstücke zu finden und die Mulcharbeiten übernahm, damit die Apfelbäume für die Kinder auch zugänglich waren.