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12.10.2017

Durmersheim erhielt Besuch aus der französichen Partnerstadt Chennevieres

Wandergruppe entdeckt den Schwarzwald

Mit deutscher Pünktlichkeit hielt am Freitagabend, 06. Oktober 2017 der französische Bus vor dem Bürgersaal, wo schon alle Gastgeber bereitstanden.

Dieses Mal besuchten uns 35 Personen, da neben den langjährigen Partnerschaftsfreunden auch eine Wandergruppe des COC mitkam.  Frau Ihlein, von der Gemeindeverwaltung hatte mit Apéritif und Gebäck einen netten Empfang vorbereitet. Bürgermeister Augustin und Partnerschaftssekretärin Andrea Bruder hielten eine kurze Willkommensansprache.


Andrea Bruder erläuterte in Ihrem Beitrag  das von ihr ausgearbeitete Programm des Wochenendes und ordnete die Mitglieder  der Wandergruppe den entsprechenden Gastgebern zu. Danach ging es mit der jeweiligen Gastfamilie zum Abendessen nach Hause.

Der Samstag stand unter dem Motto "Baiersbronn wir kommen!"

Bereits um 9.00 fanden sich die französischen Gäste mit ihren durmersheimer Gastgebern am Bahnhof ein um mit der Stadtbahn nach Baiersbronn zu fahren. Es war gar nicht so einfach diese Schar zusammen zu halten, denn die Ausflügler waren 60 an der Zahl. So ging es nicht umhin, sich auf mehrere Wagons zu verteilen.

In Baiersbronn angekommen, splitteten sich die Reisenden in eine Wander- und eine Nicht-Wandergruppe.

Die Wanderer machten sich gleich auf den Weg  und folgten dem "Bollenhut-Signet" auf dem Sankenbachsteig, wo sich ihnen die herrliche schwarzwälder Landschaft erschloß. Die Begeisterung der Franzosen war groß, denn  der Weg bot alles, was den Schwarzwald ausmacht. Man wanderte einen Flußlauf entlang, ging über Wiesen,über schmale, verwurzelte Waldwege, überquerte eine Furt und gelang schließlich an den Sankenbachsee, wo man sich über das mitgebrachte Essen hermachte. Natürlich trank man dabei auch eine Runde Schwarzwälder Kirschwasser, das allgemein großen Beifall fand. Danach war man genug gestärkt um den Berg entlang des Wasserfalls zu erklimmen. Danach ging es leicht stetig nach oben auf den Stöckerkopf.

 

Die zweite Gruppe genoß den Schwarzwald bei einer Panoramatour in einem Oldtimerbus aus den 60er Jahren, wo Ihnen die Einzigartigkeit der Landschaft und der Traditionen näher gebracht wurde. Der Busfahrer erwies sich als erfahrener Guide und wies auf viele interessante Gegebenheiten hin, die netterweise während der Fahrt von Irmgard Ruin-Koch ins Französische übersetzt wurden.

Am Ende der Tour landete die fröhliche Gesellschaft am Sessellift zum Stöckerkopf, wo man sich mit großem Gekicher und kindlicher Freude auf den Baiersbronner Hausberg hinaufschweben ließ.

Oben angekommen ging es in die Glasmännlehütte.. Mit etwa einer halben Stunde Verspätung traf dann auch die erschöpfte Wandergruppe dort ein. Endlich konnte man sich mit großem Appetit über das Bufett hermachen, das auf der Terrasse angerichtet war.

Andrea Bruder hatte im Vorfeld eigens für den Besuch aus Chennevières  eine farbige Broschüre getextet, in der Wissenswertes in Bezug auf die Landschaft, die Völkerkunde, über Tradition und Brauchtum von damals und heute nachzulesen ist. Dazu hat Peter Weber das Layout erstellt und Anda Spionjak die Texte übersetzt. Das ist Teamarbeit!

 

Wie engagiert alle Gastgeber waren, zeigte sich auch am Abreisetag, dem Sonntag. Sie  leisteten mit mitgebrachten Speisen ins Pfarrheim St. Bernhard ihren Beitrag zu einem vielseitigen Mittagsbufett. Immerhin hatten sich mehr als 70 Personen zusammengefunden.

Nach Kaffee und Kuchen und einem  "au revoir l'année prochaine....." also mit einem "Wiedersehen im nächsten Jahr " traten dann die Franzosen ihre Heimreise an, nicht ohne zu versichern, wie sehr es Ihnen gefallen hat.

 

Auch hinterher, beim Aufräumen und Abwaschen, zeigte sich, was gute Teamarbeit ist. Überraschend viele Gastgeber blieben noch da. Wie die Heinzelmännchen verräumten sie Tische und Stühle und wuschen das Geschirr ab. Noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Gastgeber und an Bürgermeister Augustin für die gute Zusammenarbeit.  

 

(Andrea Bruder, Partnerschaftssekretärin)