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Das Bäretriewerfescht

Bäretriewerfescht 1984
Bäretriewerfescht 1984
Bäretriewerfescht 2006
Bäretriewerfescht 2006

Aus der Heimatgeschichte der Gemeinde Durmersheim


Vor langer Zeit ist der Ortsbiddel Lederle von seinem Dienstgang von Malsch nach Durmersheim bei seinem Rückweg von starkem Darmreißen geplagt worden. Da er mal wieder wie schon öfters zu tief in das Glas geschaut hatte, bedurfte es einer dringenden Notdurft. Auf freiem Feld machte er sich's in einem Welschkornacker bequem, um seine Nöte zu erledigen. Dort hört er plötzlich hinter sich ein Brumme une e' Knurre, und denkt sich dann was isch denn des? lsch des vielleicht än Bär? Mit Entsetzen über das Missgeschick rennt er was er rennen kann nach Durmersche, hilferufend schreit er dann „Leit, hört was ich euch melde: Ein ungeheurer großer Bär, sitzt draus auf eurem Felde!“ Das ganze Dorf, ob reich ob arm, mit Mann und Ross und Wage und alles kam auf den Alarm, den Bär zu erjage.
Bewaffnet wie sich's gebührt, mit Säbel, Pistole, alte Mordgewehr und Schneegansflint, Axt, Sens und Flegel, sind 'se ufs Feld marschiert. Und stürmend stürzt dann alles vor, mit kämpferischem Mut und im Gesicht sieht m'r schon den erlegten Bär.
Doch die Enttäuschung ist sehr schwer, man wird sie nie vergesse: Im Acker ist statt nem Bär - ein kloiner Pudel gsesse.
Drum hoißet seit dieser Zeit d' Männer und d' Wiewer
„Durmerscher Bäretriewer“.