Die Suche nach dem richtigen Standort für ein zentrales Feuerwehrgerätehaus stand mit Mittelpunkt der ersten Sitzung des Gemeinderates im Jahr 2016. Im vergangenen Jahr hatte sich gezeigt, dass eine Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses Durmersheim nicht sinnvoll ist, zudem bietet sich bei einem neuen und zentralen Feuerwehrgerätehaus die Möglichkeit, die Feuerwehrabteilungen Durmersheim und Würmersheim unter einem Dach zu vereinen. Zur Diskussion standen deswegen der Standort Weißenburger Straße mit dem Nachteil, dass dieser - wie das gesamte Tiefgestade - im Gefahrenbereich eines Extremhochwassers liegen könnte, sowie der Standort Malscher Straße im Bereich der neuen B 36. Beim Standort Malscher Straße könnte befürchtet werden, dass durch eine mögliche Sperrung der Bahnunterführung durch Wartezeiten an den Schranken die vorgeschriebenen Rettungszeiten nicht eingehalten werden können. Mit einer Mehrheit von 13 zu 6 Stimmen legte sich der Gemeinderat auf den Standort Weißenburger Straße fest, unter der Vorausetzung, dass für diesen Standort Zuschüsse vom Land fließen und dass im Ortschaftsrat Würmersheim einer Fusion der beiden Feuerwehrabteilungen zum Zeitpunkt des Einzugs in das neue Gebäude zugestimmt wird.
Die Entscheidung zu einer beantragten Sondernutzung eines Gastronomiebetriebs für Außenbestuhlung an der Hauptstraße 152 wurde vertagt.
Einstimmig beschloss der Gemeinderat die Widmung der Freifläche vor der neuen Apotheke am Bickesheimer Platz zur öffentlichen Straße.
Nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz erhält Durmersheim als finanzschwache Kommune vom Land Baden-Württemberg eine Zuwendung von 32.2064,81 Euro, wenn damit vom Land festgelegte Aufgaben erfüllt werden. Der Gemeinderat entschied sich einstimmig über die Verwendung des Geldes zur Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED.
Die Erneuerung von Kanal und Wasserleitung in der Ziegeleistraße wurden zum Angebotspreis von 147192,87 an die Firma Peka aus Ottersweier vergeben.
Im Rahmen des europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000 soll ein Managementplan für das FFH-Gebiet "Rheinniederung zwischen Wintersdorf und Karlsruhe" erstellt werden. Dieser wird in einem Beirat beraten, in den von Durmersheimer Seite auf einstimmigen Beschluss des Rates, der Gemeindeförster Michael Gues entsandt wird.
Zu einem Antrag auf bergrechtliche Erlaubnis zur Aufsuche von Erdwärme und Sole wurde die Gemeinde Durmersheim vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau angehört. Zu geringen Teilen wird die nordöstliche Gemarkung Durmersheims von diesem Suchfeld tangiert. Da es sich nur um eine Suche ohne bauliche Eingriffe handelt erteilte der Gemeinderat seine Zustimmung.
Mit seiner Haushaltsrede brachte Bürgermeister Augustin den Haushaltsplanentwurf 2016 in die gemeinderätliche Beratung ein. Die Haushaltsrede ist in dieser Ausgabe des Gemeindeanzeigers abgedruckt.